Jahrestagung 2019

Jahrestagung des Netzwerkes Wissenschaftsmanagement 2019

Das Netzwerk Wissenschaftsmanagement lädt Euch am 28./29. März 2019 sehr herzlich zur 9. Jahrestagung unter dem Titel:

“Wachsen – Schrumpfen – Transformieren: Wissenschaftsmanagement und die Dynamik im System”

an die Leibniz Universität Hannover ein.

Einladung

Liebe Mitglieder des Netzwerks Wissenschaftsmanagement, liebe Wissenschaftsmanagerinnen und Wissenschaftsmanager, liebe Interessierte,

die Jahrestagung des Netzwerks Wissenschaftsmanagement ist der wichtigste Treffpunkt des Wissenschaftsmanagements im deutschsprachigen Raum und zugleich Kommunikationsbörse des Berufsfelds. Sie findet am 28./29. März 2019 in der Leibniz Universität Hannover statt und nimmt das Wachsen und Schrumpfen von bzw. in Hochschulen und Wissenschaftsorganisationen aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick. ­

Mitglieder und Interessierte vernetzen sich hier über Grenzen, Institutionen und Hierarchien hinweg. Impulse, Workshops und offene Formate stellen den kollegialen Austausch und die Diskussion auf Augenhöhe in den Vordergrund. ­ ­
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­Das Thema “Wachsen – Schrumpfen – Transformieren: Wissenschaftsmanagement und die Dynamik im System”: Hochschulen und Wissenschaftsinstitutionen verändern sich kontinuierlich. Sie werden größer, kleiner, umgebaut, neu gegründet, aufgelöst. Sie gestalten sich um und erfinden sich neu. Sie passen sich als Organisationen veränderten Rahmenbedingungen an oder nehmen strategische Positionierungen vor. Die Gründe dafür liegen in der grundsätzlichen Dynamik der Wissenschaft, Anlässe ergeben sich z.B. aus gesellschaftlichen Veränderungen, politischen Schwerpunktverschiebungen, rechtlichen Rahmenänderungen, Förderprogrammen oder finanziellen Vorgaben.

Was bedeutet das für WissenschaftsmanagerInnen? Wie können die Institutionen dieser Dynamik durch entsprechende Governance gerecht werden? Welche Konsequenzen hat das Finanzierungsschema zwischen Bund und Ländern, institutioneller und projektförmiger Förderung für das Wissenschaftsmanagement? Wie kann der Wissenschaftsbetrieb gleichzeitig regelkonform und sich selbst treu sein, politische Entscheidungen umsetzen und gesellschaftlichen Herausforderungen gerecht werden? ­

Die Netzwerktagung 2019 möchte einen Rahmen schaffen, diesen Fragen gemeinsam nachzugehen. Vier Themenblöcke sind offen für Diskussionen, Workshops, Vorträge und Fortbildungen:

  • Balance der Mittel: Wie viel Projektförderung verkraftet und wie viel Grundförderung braucht das Wissenschaftssystem? Gestaltungsspielräume innerhalb der Institutionen im Spannungsfeld zwischen Grundförderung und Projektförderung.
  • Schöner Scheitern: „Dynamik” ist gleichbedeutend mit wissenschaftlichen (Miss-)Erfolgen. Wie geht eine Institution damit um?
  • Trotz Vorgaben frei (?): Wie muss Governance beschaffen sein, um von außen angestoßene Veränderungen gut umsetzen zu können ohne die Wissenschaftsfreiheit einzuschränken?
  • Wissenschaftseinrichtungen und Region: Welche Wechselwirkungen gibt es, welche Bedeutung und Auswirkun-gen haben Transformationsprozesse?

Wir laden ein, unsere Jahrestagung als Plattform zu nutzen und freuen uns auf ein (Wieder-)Sehen

Ihr
Arbeitskreis Jahrestagung
Vorstand des Netzwerks Wissenschaftsmanagement! e.V.
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Kurzablauf der Tagung

und Aufruf zur Mitwirkung

Donnerstag, 28. März 2019
10 – 12 Uhr Vorprogramm (zu Gast bei lokalen Institutionen)
14 – 15 Uhr Mitgliederversammlung
15.30 Uhr Start der Tagung mit Begrüßung und Workshops, danach Abendveranstaltung

Freitag, 29. März 2019
9 – 14 Uhr Tagung
ab ca. 14.15 Uhr Möglichkeiten für Treffen, u.a. RegionalgruppensprecherInnen und Arbeitskreise ­

Aufruf zur Mitwirkung: Beispiel aus der Praxis für die "Fuck up Night" – Umgang mit dem Scheitern

Die Jahrestagung lebt von verschiedenen Formaten, die den fachlichen und persönlichen Austausch zu einem Erlebnis machen.
Für diese Jahrestagung suchen wir im Rahmen eines neuen Formats drei bis fünf Personen, die bereit sind, kurz und informell über Nicht-Gelungenes und Stolpersteine zu berichten:

Sie haben erfolgreich Großprojekte eingeworben und wurden in der nächsten Förderphase nicht berücksichtigt? Ihr Projekt war so erfolgreich, dass es Ihre Organisation an die Grenzen der Belastbarkeit gebracht hat? Externe Rahmenbedingungen haben sich im Laufe eines Projekts maßgeblich geändert? Arbeitspakete waren zeitlich zu ambitioniert geplant? Wie sind Sie mit solchen Herausforderungen umgegangen? Was haben Sie in dem Prozess über sich persönlich und über die Organisation gelernt? Die Fuck up Night soll einen Austausch mit Augenzwinkern und Kaltgetränk ermöglichen.

Wenn Ihnen jetzt spontan ein Thema einfällt, freuen uns wir auf Ihre Meldung für die „Fuck up Night” bis zum 14.12.2018.
Bitte schreiben Sie uns kurz, worüber Sie berichten mögen. Gibt es Fragen, die Sie mit dem Publikum besprechen möchten? Was könnte Ihr Publikum besonders interessieren? ­ Bitte senden Sie uns diesen in Form eines kurzen Textes (max. 0,5 Seiten) per Mail zu.

Ihre Ansprechpartnerin für Themen und Rückfragen zur Mitwirkung ist: Uta Saß (Mail: sass [at] volkswagenstiftung.de).