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Regionalgruppe Rheinland

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Regionalgruppe Rheinland

Die Regionalgruppe vereint seit Anfang 2013 Wissenschaftsmanagerinnen und Wissenschaftsmanager aus dem Rheinland und darüber hinaus, von Koblenz bis Aachen und von Düsseldorf bis Euskirchen. Ein aktiver Kreis trifft sich jeden dritten Mittwoch im Monat in Köln. Die Treffen umfassen zumeist

  • thematische und inhaltliche Diskussionen entlang der beruflichen Hintergründe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

  • Erfahrungsaustausch über die vielfältigen, im Köln-Bonner Raum ansässigen Wissenschaftseinrichtungen,

  • Berichte zu den deutschlandweiten Aktivitäten des Netzwerks Wissenschaftsmanagement sowie

  • die Planung und Umsetzung von eigenen Projekten und Veranstaltungen der Regionalgruppe,

  • und natürlich einen gemütlichen Ausklang des Abends.

nwm_files/nwm-theme/_graphics/content_icon-link.png Poster der Regionalgruppe 

 

Ihre Ansprechpartnerin

Sabine Domhan, Universität zu Köln (s.domhan@uni-koeln.de)

 

Aktivitäten

  • Study Visit Rheinland zu Thema Kennzahlen (Oktober 2016)

  • Sommerfest 2016

  • Kamngespräch 16.9.2015 zum Thema: Wie tickt Brüssel am Beispiel der Entstehung/Entwicklung von Horizon 2020”

  • Treffen des Vorstands mit der Regionalgruppe (Januar 2015)

  • Sommerfest (08/2014)

  • Study Visit Rheinland zu “Strategische PLangung im Wissenschaftssystem” (März 2014)

  • Thementisch “Stratgische Planung” bei der Jahrestagung 2013

 

Nächste Veranstaltungen

Wir treffen uns jeden dritten Mittwoch im Monat, in der Regel im Café Museum Ludwig, um dem geselligen Austausch und der kollegialen Fallberatung wieder etwas mehr informellen Raum zu geben.

  • 19.07.2017: Sommerfest

    Wir wollen dieses Mal gemeinsam eine weniger bekannte Seite von Köln entdecken und uns danach in einem Restaurant in der Innenstadt zusammenfinden. 

    Weitere Besprechungspunkte:

    • Der Site Visit an der Sporthochschule Köln wurde auf September verschoben. Eine neue Einladung erfolgt zu gegebener Zeit.
    • Die Regionalgruppe Rheinland ist gerne bereit, die Organisation der Jahrestagung im November zu unterstützen. Hierfür werden wir weitere Informationen erfragen.
    • Der Vorstand teilte mit, dass das Forschungszentrum Jülich nun institutionelles Mitglied des NWM ist und mit dem Ziel der Vernetzung mit diesem ein Memorandum of Understanding abgeschlossen hat. 
      Darüberhinaus haben wir uns wieder über ein neues Mitglied der Regionalgruppe freuen dürfen.


    Für die genaue Planung bitten wir um Teilnahmebestätigung bis Sonntag, den 2. Juli, per Mail (valerie.heinen@gmx.de).

 

Vergangene Veranstaltungen

  • 21.06.2017, 19:00 Uhr: Regionalgruppentreffen
    Ort: www.ludwig-im-museum.de

    Neben dem kollegialen Austausch möchten wir uns mit dem Aufruf des Vorstands zur Mitarbeit an der Jahrestagung und damit verbunden auch mit unseren regionalen Plänen für das zweite Halbjahr befassen.
  • 17.05.2017, 18.30 Uhr: Campusralley
    Ort: An der SpoHo (Anfahrt).
    Der genaue Treffpunkt wird den Teilnehmer*innen noch bekannt gegeben

    Nach dem wunderbaren Auftakt unserer Reihe von Site Visits zum Kennenlernen unserer Region an der Hochschule für Musik und Tanz hat sich fuer unser Maitreffen Britta Matsumoto bereit erklaert, uns ihre Wirkungsstätte - die Deutsche Sporthochschule Koeln (Europas grösste Sportuniversität!) - zu zeigen.  Diemal werden wir uns im Rahmen einer Campusralley ueber die Besonderheiten einer Universitaet, die sich ausschließlich dem Themenfeld Sport und Bewegung widmet, informieren.

    Hernach ist noch Zeit fuer den kollegialen Austausch und vielleicht ein Glas Maibowle.

    Bitte meldet Euch bei Britta Matsumoto (auch falls Ihr später dazustossen wollt) unter b.matsumoto@dshs-koeln.de an, damit diese die Ralley planen und in der näheren Umgebung der SpoHo einen Tisch reservieren kann.

  • 19.04.2017, 16:00 Uhr: Besuch der Hochschule für Musik und Tanz
    Ort: Hochschule für Musik und Tanz Köln, Unter Krahnenbäumen 87, 50668 Köln (etwa 5 Gehminuten vom Kölner Hauptbahnhof entfernt), Treffpunkt im Foyer der Musikhochschule um 16:00 Uhr

    Die Kanzlerin, Frau Marion Steffen, wird uns in Empfang nehmen und bei einem Rundgang durch die Hochschule Einblicke in die Besonderheiten einer Musikhochschule vermitteln - wir werden beim Einzelunterricht zuhören können und einen Eindruck von den Anforderungen an Räumlichkeiten und Lehrende erhalten.
    Anschließend steht Frau Steffen uns mit ihren Mitarbeiterinnen als Gesprächspartnerin zur Verfügung. Es nehmen teil: die Kanzlerin, die Leiterin des Dezernats 2 der Hochschule (Fachbereichsmanagement und Studierendenservice), sowie ihre Mitarbeiterinnen für den Bereich Projektkoordination Campus Management und die Koordinatorin der Beratungs- und Serviceangebote für Studierende.
    Es wird sicherlich interessant, die Arbeit der Verwaltung einer kleinen, aber sehr besonderen Hochschule kennen zu lernen. (rund 1500 Studierende, Fächer: Alle Orchesterinstrumente, Operngesang, Jazz / Pop, Komposition, Tanz).
    https://www.hfmt-koeln.de/hochschule/profil.html


    Bitte meldet Euch - sofern noch nicht geschehen - baldmöglichst bei mir an, damit ich weiß, wie viele Personen teilnehmen.

  • 18.01.2017, 19 Uhr: Café Museum Ludwig

  • 15.02.2017, 19 Uhr: Café Museum Ludwig

  • 15.03.2017, 19:00 Uhr:
    Ort: Café im Museum Ludwig
    Dieses Mal wird es wie besprochen ein gemütliches Beisammensein zum Netzwerken. Dabei werden wir nach zwei Gläsern Wein in völliger Entspannung nochmal die Anfrage des Vorstandes zur Ausrichtung der Jahrestagung 2017 besprechen. Es hat sich nun ein Kernteam gefunden, so dass die Chancen nicht schlecht stehen, dass wir die Ausrichtung übernehmen können, ohne uns alle zu überfordern.

 

 

Steuerung mit Kennzahlen und Indikatoren

Study Visit der Regionalgruppe Rheinland am 6. und 7. Oktober 2016

Der zweitägige Study Visit der Regionalgruppe Rheinland widmete sich im Oktober 2016 dem Thema „Steuerung mit Kennzahlen und Indikatoren“. Die aus ganz Deutschland und sogar dem benachbarten Ausland angereisten Teilnehmer stimmten sich zunächst in Köln mit drei hochkarätigen Impulsvorträgen fachlich auf die Besuche ein. Eine Referentin des nordrheinwestfälischen Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung erläuterte den Teilnehmern die Überlegungen und Abstimmungsprozesse, die zu den verwendeten Kennzahlen bei der Vergabe und Kontrolle der Gelder des Hochschulpaktes führten. Anschließend zeigte ein Vertreter der Deutschen Forschungsgemeinschaft die Möglichkeiten und Grenzen der Interpretation der im Förderatlas zusammengetragenen Kennzahlen auf und problematisierte deren Aussagekraft vor dem Hintergrund von Zuordnungsschwierigkeiten und Datenproblemen. Schließlich gab ein Geschäftsführer des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln den Teilnehmern Einblicke in die Verwendung von Indikatoren und Kennzahlen bei der internen Mitarbeitersteuerung – eine im Wissenschaftsbereich zumindest derzeit noch sehr unübliche Anwendung von Kennzahlen.

Nach angeregten Diskussionen zogen die Teilnehmer in einem internen Workshop Lehren aus dem Gehörten. Bei allen Vorträgen war deutlich geworden, dass Kennzahlen nicht für sich stehen, sondern lediglich eine fundierte Grundlage für weitergehende Diskussionen bilden. Sie erfordern ein hohes Maß an begleitender Kommunikation und lange Zeiträume, bis sie akzeptiert und wirksam werden können. Eindrücklich wurde auch, dass die Diskussionen umso schwieriger werden, je unmittelbarer die Auswirkungen der Nutzung von Kennzahlen bei Steuerungsprozessen für die Diskussionsteilnehmer sind. Eine hervorragende Datenqualität ist grundlegende Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit mit Kennzahlen. Die aufgeworfenen Fragen wurden anschließend beim gemütlichen Get Together weiter vertieft und das Netzwerk unter den Teilnehmern enger geknüpft.

Am nächsten Tag besuchten die Teilnehmer die Bayer AG in Leverkusen und erhielten dort neben einer Darstellung der Tätigkeit des Weltkonzerns interessante Einblicke in die Verwendung von Kennzahlen bei der Steuerung des Konzerns und speziell bei der Auswahl von Forschungsprojekten. Von 100 begonnenen Forschungsprojekten erreicht regelmäßig nur eines die Marktreife als Produkt. Auch hier wurde deutlich, dass Kennzahlen nicht alleine zu einer Entscheidung führen, sondern die Grundlage von fundierten Diskussionen der Projektmitarbeiter mit der nächsten Führungsebene sind.

Am Nachmittag besuchte die Gruppe als Abschluss des Study Visits den Wissenschaftsrat in Köln. Hier stand mit Erläuterungen zum Kerndatensatz Forschung noch einmal die Frage nach der Datenqualität im Mittelpunkt der Diskussionen. Es wurde deutlich, dass die immer wieder als Voraussetzung für die Nutzung dargestellte Qualität von Kennzahlen im Hochschulbereich noch lange nicht gegeben oder selbstverständlich ist. Nach einer anregenden Diskussion endete der Study Visit in Köln mit einem sehr positiven Feedback der Teilnehmer.