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Jahrestagung 2016

Jahrestagung ¬  Jahrestagung 2016

Jahrestagung 2016

Ich mach’ mal ein Projekt – Management von Projekten an Hochschulen und Forschungseinrichtungen

17. und 18. November 2016 an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig

Die Jahrestagung 2016 im November in Leipzig steht unter dem Motto „Ich mach’ mal ein Projekt – Management von Projekten an Hochschulen und Forschungseinrichtungen“. Denn: Projektarbeit ist das Kerngeschäft von Wissenschaftsmanagerinnen und Wissenschaftsmanagern. Projekte in Forschung und Lehre prägen schon lange den Alltag in der Wissenschaft. Darüber hinaus setzen aber der gestiegene Grad an Autonomie, die zunehmende Differenzierung, die wachsende Bedeutung von Kooperationen sowie der Wettbewerb um Mittel unterschiedlicher Träger und Förderer die Institutionen selbst unter Veränderungsdruck. Institutionelle Veränderungen werden meist ebenfalls durch Projekte angestoßen und vollzogen. Sie bringen neue Impulse und entwickeln die Institution weiter. Projekte folgen ihrer ganz eigenen Logik und erfordern ein Projektmanagement, das die Besonderheiten von Wissenschaftseinrichtungen berücksichtigt.

Im Rahmen der Jahrestagung 2016 stehen folgende Fragen im Mittelpunkt:

1. Auf der wissenschaftspolitischen Ebene fragen wir: Wie verändern die großen Förderprogramme des Bundes und der Länder und ihre projektförmige Umsetzung die Ziele und Leistungen der Hochschulen und Forschungseinrichtungen?

2. Auf der institutionellen Ebene interessiert uns: Was machen Projekte mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen? Welche Organisationsformen sind geeignet, die Stabilität und Identität der Organisation angesichts einer Vielzahl von Projekten zu bewahren?

3. Auf der operativen Ebene diskutieren wir: Wie gelingt Projektarbeit in dem spezifischen Kontext von Hochschulen und Forschungseinrichtungen? Was ist spezifisch für das Projektmanagement an Organisationen, die durch hohe individuelle Autonomie geprägt sind?

Das Netzwerk Wissenschaftsmanagement wurde 2011 mit dem Ziel gegründet, eine funktionenübergreifende Plattform für Wissenschaftsmanagement in Deutschland ins Leben zu rufen. Die Jahrestagung soll einen relevanten Beitrag dazu leisten, die Sichtbarkeit des Berufsfeldes zu erhöhen, die berufliche Identität der Profession zu diskutieren und die Vernetzung der Akteure offensiv zu betreiben.

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Programmübersicht

16. November 2016

14:30-16:00 Uhr

Forum der Koordinierungsstelle "Leistungsbewertung in der Wissenschaft": Universitäten als Gründungszentrum
HTWK, NIEPER-Bau

Dr. Thorsten Kliewe, Mitbegründer und Vorsitzender des University Industry Innovation Network (UIIN)
N.N., TU München.

17:00-19:00 Uhr

Mitgliederversammlung
HTWK, NIEPER-Bau

19:30-01:00 Uhr

Jubiläumsfest 5 Jahre Netzwerk Wissenschaftsmanagement! e. V.
Moritzbastei

17. November 2016

10:00 Uhr












11:00 Uhr

Vorprogramm

Infotelefon für angemeldete Teilnehmer_innen: 0157-34866214

Zu Gast ...
... beim Projekt ProKooperation der HTWK Leipzig und der Universität Leipzig >> Details
... beim Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) >> Details
... beim Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften und beim „Leipzig Science Network" DIESE VERANSTALTUNG ENTFÄLLT LEIDER.
... beim Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) >> Details
... bei der Handelshochschule Leipzig (Graduate School of Management und Gründerzentrum SpinLab) >> Details

Kollegiale Beratung >> Detail
HTWK, NIEPER-Bau

13:00-14:30 Uhr

Registrierung und Imbiss
HTWK, NIEPER-Bau

13:30-14:00 Uhr

Get together für neue Mitglieder

14:30 Uhr

Begrüßung
Prof. Dr. Gesine Grande, Rektorin der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur, Leipzig
Dr. Andreas Mai, Vorsitzender des Netzwerks Wissenschaftsmanagement! e. V.

14:45-15:30 Uhr

Auftaktvortrag
Die Wissenschaftseinrichtung im Spannungsfeld von institutioneller Strategie und Förderimpulsen

Prof. Dr. Beate A. Schücking, Rektorin der Universität Leipzig

15:30-16:30 Uhr

Podiumsdiskussion
Hochschulen zwischen hochschulpolitischen und institutionellen Zielen

Gäste:
Uwe Gaul, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Dresden
Prof. Dr. Gesine Grande, Rektorin der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur, Leipzig
Prof. Dr. Michael Hölscher, Inhaber des Lehrstuhls für Hochschul- und Wissenschaftsmanagement an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer
Dr. Achim Wiesner, Stabsstelle Strategische Projekte und Exzellenz (SPE) an der Universität Bremen
Moderation:
Marion Schmidt, Journalistin und Hochschulmanagerin an der Hochschule Fresenius

17:00-18:00 Uhr

Speed-Dating

Moderation:
Jörg Weiss, con gressa

18:00-19:30 Uhr

Foren und Workshops

> Projekte als Impulse für institutionelle Entwicklungen in den außeruniversitären Forschungseinrichtungen >> Details
> Dschungel Personalmanagement: Strategische Personalplanung und -entwicklung in Projekten >> Details
> Lost in Organisation: Organisationale Einbindung von Projekten >> Details
> Wirkung von Projekten: Transfer und nachhaltige Implementierung >> Details
> Führung im Projekt: Rollenset und Rollenverständnis >> Details
> Vom Projekt zum Produkt: Kommunikationsprozesse in Verbundprojekten >> Details
> Externe Projekte: Fluch oder Segen für die Hochschulen? >> Details
> Programmiertes Scheitern? Zentrale Forschungsinformationssysteme als Herausforderung für die Organisation Universität >> Details

Ab 19:30 Uhr

Abendessen und Ausklang

 

18. November 2016

9:00-11:00 Uhr

„Do it yourself“ Open Space >> Details

Werkstatt Projektentwicklung >> Details

11:30 Uhr

Vortrag
Wirksamkeit und Nachhaltigkeit von Projekten

Prof. Dr. Uwe Schmidt, Leiter des Zentrums für Qualitätssicherung und -entwicklung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

12:30 Uhr

Resümee und Ausblick

13:00 Uhr

Mittagsimbiss

14:00-16:00 Uhr

Regionalgruppen- und Arbeitskreistreffen
Wiederholung Werkstatt Projektentwicklung >> Details

Vorprogramm, 17.11.2016

"Zu Gast ..." (10:00 bis 13:00 Uhr)


... beim Projekt ProKooperation der HTWK Leipzig und der Universität Leipzig

Das Projekt ProKooperation (Profilabstimmung und Kooperation) ist ein Gemeinschaftsprojekt der Universität Leipzig und der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig, durch das die Kooperation der Hochschulen intensiviert und eine Profilierung der jeweiligen Studienangebote geschaffen werden soll. Übergeordnetes Ziel des Projekts ist die Initiierung einer regionalen Abstimmung und Zusammenarbeit in den Bereichen Lehre und Nachwuchsförderung. Das kooperative Projekt bietet dabei Ansprechpartner/innen an beiden Hochschulen und wird im Sinne der hochschulspezifischen Zielvereinbarungen mit dem sächsischen Wissenschaftsministerium umgesetzt.

Als Pilotmaßnahme diente die Kooperation der Fakultät für Mathematik und Informatik der Universität Leipzig und der Fakultät für Informatik, Mathematik und Naturwissenschaften der HTWK Leipzig. Seit Januar 2016 wird ebenfalls die Kooperation der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig und der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der HTWK Leipzig durch das Projekt ProKooperation begleitet.

Die Projektkoordinatorinnen Dorothea Braun (Universität Leipzig) und Christiane Zocher (HTWK Leipzig) laden Sie zur Projektvorstellung mit anschließendem Austausch über Erfahrungen der Projektentwicklung im hochschulübergreifenden Kontext ein.

Nach einer kurzen Vorstellung des Projekts wird im Sinne eines Good-Practice auf die Erfahrungen und projektinternen Lösungen zu strukturellen und rechtlich-administrativen Herausforderungen eines hochschulübergreifenden Projekts eingegangen. Schwerpunkte bilden dabei die Themen Projektaufbau, Kooperationsverträge, gegenseitige Öffnung von Studienangeboten und Verstetigung der Kooperation.

Das Gesamtprogramm wird etwa zwei Stunden dauern und ist für maximal 20 Personen vorgesehen.

Gastgeberinnen:
Dorothea Braun, Projektkoordinatorin ProKooperation, Universität Leipzig
Christiane Zocher, Projektkoordinatorin ProKooperation, HTWK Leipzig

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... beim Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv)

Die noch junge Forschungseinrichtung betreibt Spitzenforschung und stellt sich den großen und gesellschaftlich zunehmend relevanten Themen wie Umweltwandel durch Arten- und Lebensraumverlust, nachhaltige Entwicklung und Bioressourcenmanagement. Institutionell in Leipzig angesiedelt, wird iDiv zusammen von der Universität Leipzig, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie in Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) betrieben.

Das iDiv lädt Sie zu einem Impulsvortrag der iDiv-Geschäftsführerin Dr. Sabine Matthiä ein. Nach einer Führung durch die Räumlichkeiten des Forschungszentrums besteht die Möglichkeit zum informellen Austausch über Erfahrungen in der Projektentwicklung im länderübergreifenden Kontext mit den Verantwortlichen für Scientific Coordination (Dr. Rebecca Thier-Lange), Mitgliedermanagement (Dr. Joanna Hanzel), Synthesezentrum sDiv (Dr. Marten Winter), Öffentlichkeitsarbeit (Dr. Volker Hahn) sowie mit der Geschäftsführerin Dr. Sabine Matthiä.

Der Besuch bei iDiv wird etwa zwei Stunden dauern und ist für maximal 20 Personen vorgesehen.

Anschließend wird Sie Dr. Randy Kurz durch die BioCity (http://bio-city-leipzig.de), dem Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum Leipzigs, führen. Die BioCity ist ein Beispielmodell für das Zusammenleben und -arbeiten von Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung. Dr. Randy Kurz steht Ihnen für Fragen zur Rolle von Wissenschaftsmanagerinnen und -managern in einem Konstrukt wie der BioCity zur Verfügung.

Gastgebende:
Dr. Sabine Matthiä, Geschäftsführerin
Dr. Volker Hahn, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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... beim Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften und beim „Leipzig Science Network"

DIESE VERANSTALTUNG ENTFÄLLT LEIDER.

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... beim Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ)

Ende 1991 gegründet, ist das UFZ zu einem internationalen und gesellschaftlich hoch anerkannten Kompetenzzentrum für Umweltwissenschaften gewachsen. Im Fokus der Forschung stehen komplexe Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt unter dem Einfluss des globalen Wandels.

Unter dem Thema „Strategisches und operatives Projektmanagement am Beispiel der UFZ-Administration“ lädt Prof. Dr. Heike Graßmann, administrative Geschäftsführerin des Helmholtz-Zentrums, zu einem Besuch im UFZ ein. Sie werden das Profil und die Räumlichkeiten des Forschungsinstituts kennenlernen und erfahren, wie strategische Überlegungen im operativen Management umgesetzt werden. Heike Graßmann steht Ihnen zudem für Fragen zur Rolle von Wissenschaftsmanagerinnen und -managern in außeruniversitären Forschungseinrichtungen zur Verfügung und informiert über Arbeitsprozesse zur Projektentwicklung im UFZ.

Das Gesamtprogramm wird etwa drei Stunden dauern und ist für maximal 20 Personen vorgesehen.

Gastgeberin:
Prof. Dr. Heike Graßmann, Administrative Geschäftsführerin

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... bei der HHL Leipzig Graduate School of Management (Graduate School of Management und Gründerzentrum SpinLab)

Die HHL ist eine universitäre Einrichtung und zählt zu den führenden internationalen Business Schools. Mit über 165 Gründungen, die in den letzten 18 Jahren von HHL-Absolventen ausgegangen sind, hat sich die Hochschule zu einem sehr erfolgreichen Inkubator für Unternehmensgründungen entwickelt. Durch das Engagement der Gründer konnten bereits mehr als 2.800 Jobs geschaffen werden. 2013 und 2014 errang die HHL einen der drei ersten Plätze für die besten Gründerhochschulen in Deutschland innerhalb des vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und vom BMWi herausgegebenen Rankings „Gründungsradar“. Laut „Financial Times“ liegt die HHL im Bereich Entrepreneurship innerhalb des M.Sc.- sowie des EMBA-Programms national auf Platz 1 bzw. global unter den Top 5.

Jana Vogel, Director Marketing and Student Recruitment, lädt Sie zu einem Einblick in die vielfältigen Aktivitäten der HHL im Bereich Entrepreneurship und Gründungsförderung ein. Anschließend stellt Ihnen Dr. Dorian Proksch, Executive Director des Center for Entrepreneurial and Innovative Management (CEIM) das Projekt „Strategisches Risikomanagement in Venture Capital Unternehmen“ vor. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, das Spinlab – The HHL Accelerator kennenzulernen.

Das Gesamtprogramm wird etwa 3 Stunden dauern und ist für maximal 15 Personen vorgesehen. Weiterführende Informationen zum Projekt finden Sie unter: http://www.hhl.de/research/ceim/ und http://www.spinlab.co/

Gastgebende:
Jana Vogel, Director Marketing and Student Recruitment an der HHL
Dr. Dorian Proksch, Executive Director am Center for Entrepreneurial and Innovative Management
Dr. Eric Weber, Managing Director am Spinlab

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Kollegiale Beratung (11:00 bis 13:00 Uhr)

Zwei Mitglieder unseres Netzwerkes bieten einen Workshop zur Kollegialen Fallberatung an. Der Workshop richtet sich sowohl an Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die das Instrumentarium kennenlernen wollen als auch an solche, die bereits Erfahrung mit der Durchführung von Kollegialer Fallberatung haben.

Es ist geplant, das Instrumentarium nach einer kurzen Einführung direkt zu erproben. Dafür brauchen wir: Fälle, die wir kollegial beraten können und Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die diese Fälle beraten möchten. Wer Lust hat, sich in einer aktuellen Frage oder in einem Anliegen beraten zu lassen, ist herzlich eingeladen, dieses Anliegen in den Workshop einzubringen.

Die Kollegiale Fallberatung wird etwa 2 Stunden dauern und ist für maximal 20 Personen vorgesehen.

Durchführende:
Beate Deppe und Hannes Winter, FU Berlin, Exzellenzcluster 264 TOPOI, Koordination Finanzen & Personal & Fellows & Gender Equality

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Foren und Workshops, 17.11.2016, 18:00 bis 19:30 Uhr

Die beiden Formate „Forum“ und „Workshop“ unterscheiden sich hinsichtlich der Teilnehmendenzahl, dem erwarteten Ergebnis und dem Grad der Interaktion. Im folgenden finden Sie eine kurze Erklärung beider Formate.

Was ist ein Workshop?

Der Workshop hat eine Teilnehmendenzahl von maximal 25 Personen. Durch kurze Impulse wird ein Thema angerissen bzw. ein konkretes Projekt vorgestellt. In der Diskussion mit den Teilnehmenden werden auf dieser Grundlage das Thema diskutiert sowie handlungsorientierte Empfehlungen und Erfolgskriterien formuliert. Die Frage, welche Rolle das Wissenschaftsmanagement bei der Bearbeitung des Themas hat, sollte dabei immer mitdiskutiert werden. Ein Workshop hat Werkstattcharakter.

Was ist ein Forum?

Das Forum ist das klassische Tagungsformat. Mit zwei oder drei Impulsen und einer moderierten Diskussion wird ein Thema in seiner Breite und aus unterschiedlichen Perspektiven dargestellt und anschließend gemeinsam mit den Teilnehmenden diskutiert.

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Forum: Projekte als Impulse für institutionelle Entwicklungen in den außeruniversitären Forschungseinrichtungen

Die außeruniversitären Forschungseinrichtungen haben eine hohe Autonomie in ihren Instituten. Gleichwohl haben sie zentrale Instrumente entwickelt, mit denen sie Entwicklungen in den Zentren anstoßen möchten bzw. befördern können.

Am Beispiel des Validierungsfonds der Helmholtz-Gemeinschaft und des Fraunhofer Venture Labs sollen folgende Fragen beleuchtet werden:
• Welche Rolle spielen solche Projekte für die institutionelle Entwicklung der Helmholtz-Zentren bzw. der Fraunhofer-Institute?
• Welche besonderen Herausforderungen zeigen sich hinsichtlich Akzeptanz und Nachhaltigkeit?
• Was war erfolgreich? Was nicht?
• Welche Erfolgskriterien lassen sich benennen? 

Referenten:
Matthias Keckl, Leiter Fraunhofer Venture Lab, München
Dr.-Ing. Jörn Krupa, Leiter Stabsstelle Wissens- und Technologietransfer der Helmholtz-Gemeinschaft, Berlin
Moderation:
Andrea Frank, Programmleiterin Forschung, Transfer und Wissenschaftsdialog beim Stifterverband, Berlin

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Forum: Dschungel Personalmanagement: Strategische Personalplanung und -entwicklung in Projekten

Beim Personalmanagement an Hochschulen geht es häufig nicht nur um die Frage, wie geeignete Personen für die anstehenden Aufgaben gefunden werden können. Es müssen rechtliche Rahmenbedingungen und administrative Vorgaben (etwa von Drittmittelgebern) berücksichtigt werden, die sich in ihren Logiken widersprechen. Schlimmstenfalls werden Projekte in ihrer inhaltlichen Arbeit und Zielverfolgung eingeschränkt. Nicht zuletzt geht es darum, Karrierewege aufzeigen zu können, um qualifiziertes Personal zu halten.

Im Workshop soll die Personalplanung aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und diskutiert werden.
• Wie kann eine gute Personalplanung und -entwicklung in Projekten (insbesondere unter Berücksichtigung von rechtlichen und finanziellen Unsicherheiten) gestaltet werden?
• Wie sieht eine gute Kooperation mit Personalabteilung, Fachbereichen und Hochschulleitung aus? Wie kann man die unterschiedlichen Perspektiven berücksichtigen und zusammenbringen?
• Wie kann sowohl eine gute Personalentwicklung für die einzelnen MitarbeiterInnen gewährleistet als auch Expertise im Projekt gehalten werden?

ReferentInnen:
Dr. Horst Henrici, Kanzler der Bauhaus-Universität Weimar
Dr. Solveig Randhahn, Fakultätsgeschäftsführerin an der Universität Duisburg-Essen
Dr. Meike Vogel, stellvertretende Leiterin des Zentrums für Studium und Lehre der Universität Bielefeld

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Workshop: Lost in Organisation: Organisationale Einbindung von Projekten

Nach mehreren Jahren Laufzeit des Programms QPL oder anderer Bund- und Länderprogramme liegen vielfältige Erfahrungen zu Projektorganisationen sowie zu Gewinn- und Stressfaktoren für die Beteiligten und die Gesamtorganisation vor.

Der Workshop möchte dieses Themenfeld im Sinne einer Bestandsaufnahme in den Blick nehmen. Dabei stehen folgende Fragestellungen im Fokus, die das Ziel verfolgen, Idealtypen mit unterstützenden Fragen zur Zuordnung von Projekten in verschiedene Bereiche von Wissenschaftseinrichtungen zu identifizieren:
• Wie werden Veränderungsprojekte begleitet und gesteuert?
• Welche Herausforderungen stellen sich bei der Einbindung in vorhandene Strukturen?
• Welche Vor- und Nachteile bieten die verschiedenen Verortungsmöglichkeiten?
• Welche Wirkungen auf Personen, Kultur und Strukturen werden wahrgenommen?
• Welche Empfehlungen können zu bestimmten Modellen ausgesprochen werden?

Zielgruppe des Workshops sind Akteure, die sich für eine vergleichende Betrachtung von Projektstrukturen interessieren.

Referent:
Sebastian Metag, Koordinator des Netzwerks „Offene Hochschulen“, Standort Weimar

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Workshop: Wirkung von Projekten: Transfer und nachhaltige Implementierung

Aktuell werden mit dem Bund-Länder-Programm „Qualitätspakt Lehre“ und dem Bund-Länder-Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ an über 150 Hochschulen in Deutschland die Entwicklung und Erprobung von Maßnahmen und Angeboten gefördert, die der Verbesserung und Stärkung von Studium, Lehre und Weiterbildung dienen sollen. Während in „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ marktfähige (weiterbildende) Angebote für neue Zielgruppen entwickelt und an den Hochschulen umgesetzt werden sollen, zielen die Projekte im „Qualitätspakt Lehre“ auf Maßnahmen zur Verbesserungen von Studium und Lehre in den grundständigen Studienstrukturen ab. Beiden Programmen ist dabei das Ziel gemeinsam, nachhaltige Wirkung in den Hochschulen zu entfalten und die entwickelten Maßnahmen und Angebote über die Projektlaufzeit hinaus in die Strukturen der Hochschulen zu überführen. Entsprechend kann die Frage gestellt werden, wie der (prozessbegleitende) Ergebnistransfer sowie die nachhaltige Implementierung der Projektergebnisse durch die Projekte in die Hochschulen hinein gestaltet werden und wie sie darin unterstützt werden können.

In dem Workshop soll anhand erster Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Begleitung des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ und der Koordinierungsstelle der Begleitforschung zum Qualitätspakt Lehre (KoBF) diskutiert werden, wie die in Entwicklungsprojekten gewonnenen Erfahrungen, Erkenntnisse und Ergebnisse Einzug in den Regelbetrieb der Hochschulen erhalten können. Folgende drei Aspekte stehen dabei im Fokus:
• Publikationen und Fachvorträge als klassische Transfermaßnahmen? Was erreicht wen – wie, wann und wo?
• Wie kann ein nachhaltig wirksames Projektmanagement angelegt werden?
• Welche Faktoren befördern eine nachhaltige Implementierung in bestehende Hochschulstrukturen und -prozesse?

Referentinnen:
Franziska Bischoff, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Koordinierungsstelle der Begleitforschung zum Qualitätspakt Lehre (KoBF), Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg
Dr. Annika Maschwitz, Projektleitung der wissenschaftlichen Begleitung zum Bund-Länder-Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“, Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg
Bianca Prang, Projektkoordinatorin der Koordinierungsstelle der Begleitforschung zum Qualitätspakt Lehre (KoBF), Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg

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Workshop: Führung im Projekt: Rollenset und Rollenverständnis

Die Leitung von Projekten braucht angemessene Strukturen, sie braucht aber auch Personen, die diese Aufgabe im spezifischen Projektkontext wahrnehmen und wahrnehmen können.

In diesem Workshop lenken wir den Blick auf die Führungsrolle in Projekten und die Fragen und Herausforderungen, die sich den Akteuren hier stellen – natürlich immer vor dem Hintergrund der spezifischen Organisationsstruktur. Dabei stehen die Führungspersönlichkeit und der individuelle Umgang mit Führungsanforderungen im Vordergrund.

Folgende Fragen können zum Beispiel diskutiert werden:
• Was genau heißt eigentlich „Führung“ in Projekten? Wo sind die Unterschiede zwischen gängigen Begrifflichkeiten wie Projektleitung, ProjektmanagerIn, ProjektkoordinatorIn?
• Aus welchen Komponenten setzt sich das Rollenset Führung im Projekt zusammen? Welche Wahrnehmung haben dazu die unterschiedlichen Anspruchsgruppen? Wer hat die Definitionsmacht angesichts der o. g. nicht immer trennscharfen Rollenbeschreibungen?
• Wo befinde ich mich in diesem Rollenset, auch in Bezug auf die unterschiedlichen hierarchischen Ebenen? Wie kann die eigene Führungsrolle definiert werden?
• Welche Qualifikationen und Kompetenzen brauchen Personen, die in Projekten führen (wollen)?
• Welche Voraussetzungen können die „Auftraggeber“, z. B. auf Seiten der Hochschulleitung schaffen, damit Projektleitung gelingt? Wie ist angemessen Delegation aus der Leitungsebene möglich, auch hinsichtlich von Verantwortung und Entscheidungskompetenzen?
• Wie gelingt Reflexivität in der Führungsrolle? Was hilft in der „Einsamkeit der Sandwichposition“?
• Wie gehe ich als Projektleitung mit der „Projektbedingung Unsicherheit“ (angesichts begrenzter Projektdauer, überwiegend befristeter Teilzeit-MitarbeiterInnen, eigenem befristeten Vertrag) um?

Moderation:
Dr. Sabina Fleitmann, Geschäftsführerin von PROFIL Beratung für Verbände und Organisationen, Bonn

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Forum: Vom Projekt zum Produkt: Kommunikationsprozesse in Verbundprojekten

Verbundprojekte an Hochschulen haben nicht nur zahlenmäßig zugenommen, an ihnen werden auch die Herausforderung und der Druck besonders deutlich, vielschichtige hochschulinterne Kommunikationsprozesse gut zu strukturieren und eine gelungene Kommunikation nach außen zu etablieren. Dabei geht es nicht nur um die Dokumentation von Projektergebnissen, sondern um eine professionelle, multimediale Sichtbarkeit und Vermarktung vor allem von Forschung.

Das Forum greift Handlungsmöglichkeiten auf und liefert Beispiele aus der gelungenen Praxis. Dabei werden Herausforderungen und Standpunkte bei der Vermarktung von Hochschulprojekten unter folgenden Fragestellungen diskutiert:
• Welchen Stellenwert haben Verbundprojekte heute in der Wissenschaftslandschaft und inwiefern muss das Selbstverständnis von Universitäten und Hochschulen in punkto Vermarktung und Kommunikation neu gefasst werden?
• Welche neuen Herausforderungen ergeben sich mit Blick auf das Verhältnis von Projektträger, Projektmitarbeitenden und zentralen Hochschuleinrichtungen?
• Welche Kommunikationsroutinen und Vermarktungsinstrumente lassen sich etablieren und welche Maßstäbe und Kriterien spielen dabei eine Rolle?
• Wie kann eine unterstützende und effektive Zusammenarbeit für gelungene Kommunikationskonzepte aussehen und welche Standards sind hilfreich dafür?

ReferentInnen:
Dr. Elisabeth Hoffmann, Leiterin der Stabsstelle Presse und Kommunikation der Technischen Universität Braunschweig
Dr. Thorsten Kliewe, Vorsitzender des University Industry Innovation Network; Associate Team Member des Science-to-Business Marketing Research Centre der Fachhochschule Münster
Merle-Marie Kruse, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Schwerpunktprogramm „Mediatisierte Welten“ der Universität Bremen
Dr. Iren Schulz, Mitarbeiterin für Projektkommunikation im BMBF-Projekt „Professional.Bauhaus“ der Bauhaus-Universität Weimar
Moderation:
Thomas Pieper, Leiter Kommunikation und Geschäftsentwicklung beim Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich

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Forum: Externe Projekte: Fluch oder Segen für die Hochschulen?

Aktuelle Statistiken zeigen, dass 30 % der Hochschuleinnahmen heute Drittmittel sind; im Bereich Forschung ist diese Relation mittlerweile auf etwa 2/3 der Einnahmen gewachsen. Die Frage der Einflussnahme von externen Projektgeldern stellt sich damit zwangsläufig und bei weitem nicht nur für Drittmittel aus der Wirtschaft. Das gilt insbesondere, weil u. a. Drittmittel als Erfolgsfaktor der leistungsorientierten Mittelvergabe herangezogen werden. Ihr Einfluss wird damit abermals verstärkt. Gleichsam sind eingeworbene Drittmittel Zeugnis wissenschaftlicher Leistungsfähigkeit und ermöglichen kostenintensive Forschung, die Hochschulen allein (oft) nicht stemmen können. Entsprechend gerne nutzen sie Drittmittelerfolge für ihr Marketing.

Das Forum will das Spannungsfeld „Ermöglichen vs. Steuern“, das sich aus dem Einwerben von externen Projektmitteln ergibt, von Seiten sowohl der Mittelnehmer als auch der Mittelgeber beleuchten und insbesondere folgende Fragen diskutieren:
• Welche Chancen und Risiken werden durch das Mehr an wettbewerblich vergebenen Drittmitteln in den Hochschulen erzeugt?
• Welche positiven und negativen Effekte sind zu beobachten? (u. a. in Bezug auf Forschungstätigkeit, Forschungsqualität, Stellen, Administration)
• Wie gehen die unterschiedlichen Fachdisziplinen und verschiedenen Hochschultypen damit um?
• Sind die Drittmittelgeber bald die „heimlichen Strippenzieher“ der inhaltlichen Entwicklung von Wissenschaft und Forschung an den Hochschulen und ihrer Strategie?
• Wie lassen sich die jeweils eigenen, legitimen Zielvorstellungen der Mittelgeber (Bund, Land, Stiftungen, Wirtschaft) und Mittelnehmer (Hochschulen) in der Wissenschaft verbinden?
• Welche Anforderungen an Transparenz und Governance ergeben sich für die Hochschulen?

ReferentInnen:
Uwe Gaul, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Dresden
Prof. Dr.-Ing. Markus Krabbes, Prorektor für Forschung der HTWK Leipzig
Prof. Dr. Matthias Schwarz, Prorektor Forschung und Nachwuchsförderung der Universität Leipzig
Moderation:
Uwe Krüger, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am HIS-Institut für Hochschulentwicklung e.V., Hannover
Dr. Uta Saß, Referatsleiterin bei der VolkswagenStiftung, Hannover

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Forum: Programmiertes Scheitern? Zentrale Forschungsinformationssysteme als Herausforderung für die Organisation Universität

Die Einführung von zentralen Forschungsinformationssystemen an Universitäten wird in Deutschland seit einigen Jahren verstärkt betrieben. Die Organisation eines solchen Projektes, das gleichermaßen Aspekte der IT und der Organisationsentwicklung umfasst, weist besondere Herausforderungen für alle Beteiligten auf. Anhand von Projekten aus drei unterschiedlichen Entwicklungsstadien wird versucht zu ergründen, unter welchen Voraussetzungen diese Projekte an einer Hochschule erfolgreich betrieben werden können.

Folgende Fragen sollen u.a. beleuchtet werden:
• Welche Strategien in der Projektsteuerung waren erfolgreich?
• Wie sahen/sehen typische Konflikte aus? Wie geht man mit nicht lösbaren Konflikten um?
• Welche Randbedingungen erleichtern die Einführung eines Forschungsinformationssystems?

Referenten:
Dr. Reingis Hauck, Dezernentin an der Universität Hannover
Dr. Sebastian Herwig, Abteilungsleiter für Forschungsinformationen und Forschungsberichterstattung an der Universität Münster
Marc Kaulisch, Universität Leipzig, Projektkoordinator Forschungsinformationssystem
Moderation:
Dr. Thomas Horstmann, Dezernent für Forschungs- und Transferservice an der Universität Leipzig

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DIY Open Space und Werkstatt Projektentwicklung

„Do it yourself“ Open Space, 18.11.2016, 9:00 bis 11:00 Uhr

Do it yourself! Dies ist der Block zum Selbermachen. In einem offenen Format von 30 bis 90 Minuten Dauer können Sie nach Herzenslust ihre Fragen diskutieren, gemeinsam Ideen entwickeln, Best Practice-Beispiele vorstellen, Selbsthilfe leisten, brainstormen, sich zusammen ein Vorgehensmodell zimmern und vieles mehr machen. Wichtig ist: Alle machen mit. Wir schaffen den Rahmen, Sie stellen ihr Anliegen vor, interessierte Mitstreiter finden sich zusammen und dann geht es los. Dafür lohnt ein frühes Aufstehen am Freitagmorgen!

Anmoderation:
Birga Stender, Fakultätsgeschäftsführerin an der Leibniz Universität Hannover


Werkstatt Projektentwicklung: Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Überlegungen zum Start von Projekten, 18.11.2016, 9:00 bis 11:00 Uhr, Wiederholung 14:00 bis 16:00 Uhr

Wir freuen uns auf einen intensiven Austausch zum Projektmanagement an Hochschulen. In der Werkstatt Projektentwicklung verfolgen wir zwei Ziele: Zum einen möchten wir mit Ihnen in die Startphase von Projekten eintauchen und geeignetes Handwerkszeug diskutieren.

Zum anderen möchten wir Ihr Interesse und Ihre Fragen zu allen Phasen des Projektmanagements an Hochschulen in Erfahrung bringen, um ein passgenaues zweitägiges Training für 2017 vorbereiten zu können.

ReferentInnen:
Sebastian Metag, Koordinator des Netzwerks „Offene Hochschulen“, Standort Weimar
Susann Krieglsteiner, Projektmitarbeiterin „Professional.Bauhaus“ und „Studium.Bauhaus“ an der Bauhaus-Universität Weimar
Olivia Key, Projektmanagerin bei CHE Consult GmbH, Berlin

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