AK Internationales

Das Netzwerk Wissenschaftsmanagement beschäftigt sich intensiv mit der deutschen Wissenschaftslandschaft, blickt aber auch über die Landesgrenzen hinaus. Der Arbeitskreis »Internationales« leistet hierzu einen Beitrag, indem er einerseits das Querschnittsthema »Internationalisierung« aufgreift, andererseits andere Wissenschaftssysteme in den Blick nimmt. Hierbei kooperiert er mit Expertennetzwerken, die in anderen europäischen Ländern eine ähnliche Rolle wie das Netzwerk Wissenschaftsmanagement übernehmen — bspw. die Association of University Administrators (AUA) in Großbritannien.

Die Themenpalette des Arbeitskreises ist vielfältig, denn »Internationalisierung« ist in nahezu allen Bereichen von Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen ein zunehmend wichtiges Handlungsfeld: Internationalisierungsstrategien von Hochschulen, die europäische Hochschul- und Forschungslandschaft, internationale Forschungsprojekte und Hochschulpartnerschaften, Hochschulgründungen im Ausland. Diese Themen werden durch Study Visits in das Netzwerk getragen.

Die Inhalte und der Fokus des Arbeitskreises orientieren sich an den Schwerpunkten und Interessen der Mitglieder. Bisherige Aktivitäten waren ein Study Visit »Europäische Akteure der Professionalisierung im Wissenschaftsmanagement« nach Brüssel (2016) sowie die Mitgestaltung einer Study Tour der AUA nach Deutschland und in die Schweiz (2017). Mitstreiter und Ideengeber sind herzlich willkommen.

Poster des Arbeitskreises zum Thema “Internationalisierung und europäische Wissenschaftssysteme”

Nächste Veranstaltungen

Aktuell keine Veranstaltungen.


Vergangene Veranstaltungen

Kooperation mit der britischen Association of University Administrators (AUA)
12.-16. Juni 2017
Arbeitskreis Internationales

Eine AUA-Delegation informierte sich während einer einwöchigen Study Tour über das deutsche und Schweizer Wissenschaftssystem. Sie besuchte Wissenschaftseinrichtungen in Zürich, Bern, Basel, München, Jena und Berlin. Der »Arbeitskreis Internationales« organisierte Termine in Berlin, Basel, Bern und Jena. BMBF und HRK stellten gemeinsam das deutsche Wissenschaftssystem vor; »Swissuniversities« erläuterte das Schweizer Hochschulsystem und die dortige Bedeutung der Berufsausbildung; das DZHW informierte über den »Kerndatensatz Forschung«; die Leibniz-Gemeinschaft präsentierte ihre »WissenschaftsCampi«; die Graduiertenakademie Jena berichtete aus zehnjähriger Erfahrung. Ein Höhepunkt war das gemeinsame Abendessen mit dem Netzwerk Wissenschaftsmanagement, das die Berliner Regionalgruppe organisierte.



Study Visit Brüssel 2016: Europäische Akteure der Professionalisierung im Wissenschaftsmanagement
15. Mrz 2016
Arbeitskreis Internationales

Vom 15.-17.03.2016 führte der Arbeitskreis Internationales den Study Visit „Europäische Akteure der Professionalisierung im Wissenschaftsmanagement“ in Brüssel durch.

Die Teilnehmenden lernten Vertreter/innen der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments sowie wissenschaftsrelevanter internationaler Lobbyorganisationen kennen. Zu diesen gehörten die European University Association (EUA), die Academic Cooperation Association (ACA), die European Association for Quality Assurance in Higher Education (ENQA), die Heads of University Management & Administration Network in Europe (HUMANE) sowie die European Association of Research Managers & Administrators (EARMA)). Zudem trafen sie sich mit Mitarbeitenden deutscher Hochschulen und Forschungseinrichtungen vor Ort, die seit langem europäische Entwicklungen verfolgen und begleiten.
Sie machten sich dabei mit best-practice-Beispielen vertraut und fanden Anregungen, wie sie ihre eigene Institution mithilfe europäischer Initiativen voranbringen können.



Kontakt

Daniela Jänicke, Hamburg
janicke(at)science-management.eu

Matthias Braun, Universität Jena
matthias.braun(at)uni-jena.de